Bundeskonferenz in Darmstadt
Ja, das war sie nun, die Bundeskonferenz 2009 in Darmstadt. Die Kommentare in der WJ-Mailliste zeigen, dass unsere Darmstädter Freunde, allen voran die Konferenzdirektoren Jens Linder und Ralf Ansorge die Erwartungen der BuKo-Gäste erfüllt und teilweise sogar noch übertroffen haben. Die Einträge zeigen zwar die Zufriedenheit und Begeisterung der Teilnehmer, doch was tatsächlich in diesen vier Tagen alles geschah, möchte ich vor allen Dingen all jenen, die nicht mit dabei waren, etwas näher bringen und natürlich auch für die nächsten Konferenzen begeistern, speziell unsere Hessen-LaKo im Mai 2010 in Willingen und die Bundeskonferenz in Karlsruhe.
Dreh- und Angelpunkt der Konferenz war das neu erbaute “darmstadtium” im Herzen Darmstadts, in dem sich die meisten Teile der Bundeskonferenz abspielten.
Doch ich möchte chronologisch beginnen mit der “Welcome-Party” am Donnerstag, die in DER Musiklocation Darmstadts stattfand: der Centralstation. Auf zwei Ebenen konnten es sich die Teilnehmer bequem machen: Entweder zu Feiern im Erdgeschoss, wo im weiteren Verlauf des Abends die Drei-Mann-Band “B-Sides” die Konferenzteilnehmer zum Tanzen und “Abhotten” animierte, oder aber im oberen Veranstaltungsraum, der mit reichlich Sitzgelegenheiten bestückt war, um den in den vergangenen zwölf Monaten angefallenen Gesprächsstoff zwischen den BuKo-Gästen abfangen zu können. Essen und Trinken, gab es, wie während der gesamten Konferenz reichlich und vor allen Dingen auch in einer bemerkenswert guten Qualität. (Besonders der stets gekühlte Weißwein am Gala-Abend wurde besonders gelobt.)
Ein überraschendes Highlight bildete die Eröffnungsveranstaltung. Nach zwei Redebeiträgen enterten unerwartet vier afrikanische Trommler die Bühne und ließen von Helfern an jeden Anwesenden im Raum kleine Trommeln verteilen. Das Ergebnis war ein rund zwanzig-minütiges Trommel-Happening, das für viel Vergnügen und Kurzweil sorgte. Und schließlich kam noch der Vortrag von Motivationstrainer Christian Bischoff zum Schluss der Eröffnung.
Also, ich selbst hatte Konferenzeröffnungen bislang immer als dröge Abfolge von Grußworten kennengelernt, aber das hier war echt der Hammer.
Für eine Bundeskonferenz vollkommen neu war die Idee, vor den eigentlichen Gala-Abend, der offiziell “Vernissage-Ball” hieß, eine Aufführung der Rock-Oper “Jesus Christ Superstar” voranzustellen. Zeitgleich konnten sich BuKo-Teilnehmer aber auch zur “Nacht der Sterne” anmelden und Besuche bei den in Darmstadt ansässigen Weltraumorganisationen ESA und EUMETSAT absolvieren.
Um 21:00 Uhr wurden die Programmschienen wieder zusammengeführt und der Ball begann. Ausnahmslos positiv wurde aufgenommen, dass man an Vierer-Bar-Tischen mit lehnenbestückten Hockern saß und so schnell und gerne die Gelegenheit wahrnahm, die Plätze zu wechseln und mit allen möglichen BuKo-Teilnehmern Gespräche zu führen. Entsprechend bunt war der Abend und ausgedehnt die Feier, die erst am frühen Morgen im kultigen 80er-Jahre-Tanzschuppen “Huckebein” ihr Ende nahm.
Bemerkenswert war, dass um 2:20 Uhr in der Nacht rund 250 BuKo-Gäste auf der großen Freitreppe vor dem Staatstheater, in dem der Ball stattfand, fröhlich “Viva Colonia” sangen, während sie auf den Bus warteten.
Der Samstag wurde dann weitestgehend von den offiziellen Teilen der Bundeskonferenz, dem Caucus, also der Vorstellung der Bundesvorstandskandidaten, und der Delegiertenversammlung eingenommen. (siehe hierzu separaten Artikel)
Gleichzeitig fand ein umfangreiches und breit gefächertes Seminar- und Besichtigungsprogramm statt. Das Angebot reichte vom simulierten Hacker-Angriff bis hin zum Vortrag des ehemaligen Austronauten Dr. Reinhold Ewald und von der Besichtigung des Pirelli-Werks bis zur Kart-Challenge auf dem Odenwaldring, auf dem Formel-1-Pilot Sebastian Vettel als Kind seine ersten Runden drehte.
Der Samstag Abend im darmstadtium dann ließ stimmungstechnisch alles dagewesene deutlich hinter sich: Beginnend mit einem Solo-Konzert von Philipp Poisel über die Cover-Band “Timexx” war der Höhepunkt dann auf der After-Party erreicht, als das bewährte WJ-DJ-Duo German Drechsler und Thomas Sittler das Haus so richtig rockten. Bis morgens um 5:45 Uhr jagte ein Partykracher den anderen und erst als die Sonne am Horizont wieder hervorkam, gingen die letzten Dauertänzer nach Hause.
Dass, wie ich von allen Seiten gehört habe, dann das Farewell in der Galerie Bucher primär dazu genutzt wurde, mit reichlich Kaffee die Augen langsam wieder öffnen zu können, versteht sich fast von selbst. Aber auch hier war für alle Interessen gesorgt: Es gab die ersten Bilder von der Konferenz zu sehen, Jazzmusik lockerte die (schlaftechnisch bedingte) müde Stimmung auf und mit einigen Weißwürsten und süßem Senf im Bauch waren die “Strapazen” der vergangenen Tage wieder fast verflogen.
Abschließend lässt sich sagen, dass diese Bundeskonferenz eine rundherum gelungene Veranstaltung war und deutlich Lust dazu gemacht hat, im nächsten Jahr wieder auf die BuKo zu gehen – dann im badischen Karlsruhe.
Ein Riesenkompliment gebührt Jens Linder und sein Team, die auf den Punkt perfekt gearbeitet hatten und dabei immer die Wünsche der BuKo-Gäste im Blick hatten. Als Beispiel sei hier nur genannt, dass bei fast sintflutartigen Regenfällen am Freitag Nachmittag flugs die von den Exkursionen hereinkommenden Busse die Teilnehmer am darmstadtium aufnahmen und außerhalb des Fahrplans (weitestgehend) trockenen Fußes zu den Hotels brachten.
Im Namen der Wirtschaftsjunioren Hessen kann ich nur sagen: DANKE FÜR VIER SENSATIONELLE TAGE IN DARMSTADT!!!
Und einmal mehr galt: WO HESSEN IST, IST VORNE!!!










